Grundlagen über Diabetes

Der Begriff Diabetes mellitus stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt "honigsüßer Durchfluss". Damit weist der Name auf das wichtigste Symptom der Erkrankung hin: die Zuckerausscheidung im Urin bei erhöhten Blutzuckerwerten. Diabetes mellitus ist eine chronische Störung des Zuckerstoffwechsels und wird verursacht durch:

  • einen Mangel an körpereigenem Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse hergestellt wird meist in Kombination mit
  • einer nachlassenden Wirkung des vorhandenen Insulins in den Körperzellen

Dadurch steigt der Zuckergehalt im Blut über das normale Maß hinaus an. Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel kann jedoch ernsthafte Folgeerkrankungen verursachen. Nur mit einer entsprechenden Therapie lässt sich der Blutzucker so weit senken, dass er dem eines gesunden Menschen entspricht.

Normaler Blutzuckerspiegel bei gesunder Messung in kapillärem Vollblut

60-100 mg/dl (3,3-5,6 mmol/l) vor dem Essen (präprandial)
bis 140 mg/dl (7,8 mmol/l) nach dem Essen (postprandial)

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